Über mich

Mein Name ist Alison Almony, ich bin 1973 geboren und habe Rechtswissenschaften und Geschichte studiert.

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Nach meinem zweiten Examen in Jura vor mehr als zehn Jahren bin ich per Zufall auf das Thema „Mithras“ gestoßen – der Sonnengott aus Persien, der dort bereits vor mehr als zwei Jahrtausenden angebetet wurde.

„Per Zufall“ ist berechtigt, denn auch wenn Mithras später den Weg ins Römische Reich fand und dort sogar eine Zeitlang Staatsreligion war, so ist er hierzulande in Vergessenheit geraten. Spätestens nachdem das Christentum zur Staatsreligion erklärt wurde, begann die Zerstörung bestehender Tempelanlagen. Die meist unterirdischen Bauwerke wurden schlicht zertrümmert, zugeschüttet und überbaut – nicht selten mit christlichen Gotteshäusern. Neue Heiligtümer auf heidnischen Heiligtümern. Mithras wurde versteckt und verleugnet, Gläubige verfolgt, bekehrt oder ermordet.

Doch wie es das Schicksal will, gerieten einige dieser überbauten Kultstätten Jahrhunderte später wieder ans Tageslicht. Auch hier: „Zufall“.

Dass heidnische Heiligtümer mit eigenen Stätten der neueren Religion überbaut wurden ist ja kein Geheimnis. Nur wollte ich wissen, warum. Und warum Mithras! Selbst unter dem Petersdom in Rom und unter dem Kölner Dom befanden sich einst Mithräen … Warum war das so? Was war das Anliegen der damals neuen Religion – des Christentums? Wie ist es überhaupt entstanden? Was wollte man verbergen und warum?

Fortan begann ich, zahlreiche Bücher zu verschlingen. Ich reduzierte mich dabei nicht nur auf Mithras sondern begann parallel meinen Wissensdurst aus Religion und Geschichte zu stillen. Jede neue Information lechzte nach Klärung auf einem weiteren Gebiet. Die Bibel habe ich gelesen, von der ersten bis zur letzten Seite, habe unzählige Notizzettel beschrieben und Kommentare gezückt. Aber je mehr ich dachte, zu wissen, desto mehr wurde mir bewusst, was ich alles nicht wusste. Plötzlich traten Parallelen auf, wo ich keine vermutete. Ungereimtheiten, wo ich an sich von einer klaren Linie ausging. Gegensätze, wo eigentlich keine sein durften.

„Was wäre, wenn …“ beschäftigte mich seither jeden Tag und so entstand „Das Erbe des Mithras“.

Die Personen und Handlungen sind rein fiktiv. Und doch – das Drumherum: zahlreiche Orte und deren Geschichte sind real. Und das Dokument? Der Vertrag zwischen Saulus und den Römern? Auch fiktiv, aber … was wäre wenn?

1 Response to Über mich

  1. Pingback: Rezension: “Die Erben des Mithras” | Buch-Plaudereien

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